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Wie könnte es auch anders sein. Nachdem „Resident Evil“ 2002 und “Resident Evil: Apocalypse” 2004 für Furore an den Kinokassen sorgten, musste zwangsläufig ein dritter Teil folgen. Das Ende von Teil 2 ließ auch unweigerlich darauf schließen. “Resident Evil: Extinction” ist also der aus der Feder von Paul Anderson entsprungene Nachfolger der Resident Evil-Franchise. Was erwartet den Zuschauer diesmal?
Das tödliche T-Virus hat sich mittlerweile über die ganze Welt ausgebreitet. Einige Überlebende kämpfen verzweifelt gegen die Übermacht der Untoten und versuchen zu überleben. Alice (Milla Jovovich) durchstreift die Wüste von Nevada auf der Suche nach Lebenden, als sie auf ein Notizbuch stößt: In Alaska soll es – laut einem Funkspruch – noch Überlebende gegen, in einer komplett abgelegenen Ecke. Durch Zufall stößt Alice auf den Convoy von Claire Redfield (Ali Larter), überzeugt diesen von ihrer Idee nach Alaska zu fahren und erhält daraufhin tatkräftige Unterstützung. Inzwischen macht sich der kranke Wissenschaftler Dr. Isaacs (Iain Glen) daran, ein Gegenmittel zum T-Virus zu erforschen. Seine Entdeckung ist tödlich: Alice trägt in ihrem Blut die Antigene zum T-Virus. Ein Wettlauf beginnt…
Auch im dritten Teil der Resident Evil-Story wird der Zuschauer nicht auf satte Action verzichten müssen. Allerdings wird hier wenig Neuland geboten. Sämtliche Zombie-Attacken und Schnetzeleien sind bereits aus den beiden Vorgängern bekannt. Wer auf eine Weiterführung der Story hofft, wird maßlos enttäuscht werden. Die Fortschritte, die im Verlauf der knapp 95 Minuten erzielt werden, sind sehr dünn gestrickt und hätten ebenso in 30-40 Minuten abgehandelt werden können. Stattdessen scheint man mit dem Gedanken an einen vierten Teil zu spielen, denn die Story wird in „Resident Evil: Extinction“ nicht abgeschlossen. Bei weitem nicht! Ähnlich wie bei „Fluch der Karibik“ scheinen die Produzenten auf Massenware zu setzen anstatt den vorhandenen Stoff würdig umzusetzen und abzuschließen. In „Dead Man’s Chest“ beschränkte sich die Story ebenfalls auf ein Minimum. Wahrscheinlich, um die Story zu strecken und den dritten Teil einzuleiten. Trilogien scheinen heutzutage der Qualitätsstandard zu sein. Ansonsten kann man sich kaum den Boom der Fortsetzungen und Prequels erklären.
Eingefleischte Fans und Spieler der Videospielreihe können sicherlich zuschlagen, der Gelegenheitsbesucher wird enttäuscht nach Hause gehen.




