Die US-Kinos befinden sich derzeit in keinem guten Zustand. Wie BBC berichtet, beläuft sich der Erlös aus Tickets auf knapp 552 Millionen US-Dollar. Dies ist der zweitniedrigste Wert seit 2005, wo sich die Einnahmen auf 563 Millionen beliefen.
In den britischen Lichtspielhäusern zeichnet sich ein ähnlicher Verfall ab. Die sinkenden Erlöse haben ihren Ursprung sehr wahrscheinlich in den relativ hohen Preisen für Tickets. Oftmals kommt auf ein teures Ticket noch Zuschlag für 3D.
Der Ticketpreis in den USA ist im letzten Jahr um satte 5% gestiegen. Kinogänger zahlen im Schnitt $7,88 für ein Ticket, ein Anstieg um 38 Cent.
Resultat: Toy Story 3 war in diesem Kinosommer der einzige Film, der die Grenze von 400 Millionen Dollar Einspielerlös erreicht hat. Iron Man 2 erreichte noch 300 Millionen, während Filme wie Inception „nur“ an die 200 Millionen kamen.
Ein Fakt sollte aber nicht außer Acht gelassen werden. Die Produktionen des vergangenen Sommers waren relativ schwach und es fehlte an potenten Zugpferden. Vermeintliche Blockbuster wie Sex and the City 2 und The Prince of Persia: The Sands of Time konnten ihrem Anspruch nicht gerecht werden.
Quelle: BBC







